Das „Eco Village“ bündelt zum einen nachhaltige Produkte und Firmen, die als wegweisend im ökologischen Herstellungsprozess gelten, zum anderen findet man hier die Gewinner des Eco Responsibility Awards. Mit dem „Eco Responsibility Award“, der 2010 zum zweiten Mal vergeben wird, werden herausragende Produktinnovationen ausgezeichnet, bei denen Nachhaltigkeit nicht nur als vorübergehende Modeerscheinung, sondern als langfristige Aufgabenstellung berücksichtigt wird.
Erstmalig seit Bestehen des ispo BrandNew Awards wurde in diesem Jahr extra eine Kategorie Eco / Fair Trade geschaffen. Mit dieser Kategorie trägt die ispo der Vielzahl der Bewerber Rechnung, die sich bei der Anmeldung auf eine nachhaltige Produktion und faire Bedingungen bezogen. Bewertet wurden von der Jury somit nicht nur Stil und Verarbeitung des Produkts, ausschlaggebend waren vielmehr Kriterien wie Eco-Zertifizierung, eingesetzte Materialien, Selbstverständnis und Botschaft der Marke sowie ökologisches und soziales Engagement.
Die ispo unterstützt zudem verschiedene Projekte und Organisationen partnerschaftlich. So arbeitet man eng mit der Association for Conservation zusammen, zu deren Gründungsmitgliedern die ispo sogar zählt. Die AfC fördert Projekte, die Gebiete schützen, in denen die Tier- und Pflanzenwelt und damit auch der Freizeitwert gefährdet sind.
Auch bei dem neuen Forschungsprojekt der TU München zum Thema „Nachhaltigkeit von Sporttechnologien“ engagiert sich die ispo. Ziel dieses Projekts ist es, Bewertungsmethoden zur Evaluation der Nachhaltigkeit von Sportprodukten zu erarbeiten. Ferner kooperiert die ispo von nun an auch mit der bluesign technologies ag und setzt so ein deutliches Zeichen in Sachen nachhaltiger Textilherstellung.
Der bluesign®-Standard vereint fünf relevante Aspekte zur Herstellung von Textilien: Konsumentenschutz, Abwasser, Abluft, Arbeitssicherheit und Ressourcenproduktivität. Durch konkrete, praxisnahe Lösungen schafft der bluesign-Standard Transparenz in der ganzen textilen Zulieferkette, ohne dabei Kompromisse bei Funktionalität, Qualität oder Design einzugehen. Die ispo engagiert sich aber nicht nur in verschiedenen Projekten, sondern zeigt sich auch selbst umweltbewusst. Gerade in der Kommunikation gewinnt der elektronische Versand von Informationen zunehmend die Oberhand. Sollte das Drucken dennoch notwendig sein, verwendet die Messe München seit Anfang 2008 FSC-Papier, also Papier, dessen Holz aus kontrolliert nachhaltiger Waldnutzung gewonnen wird.
Nicht zuletzt steht das Messegelände der Neuen Messe München ganz im Zeichen moderner ökologischer Gesichtspunkte. Bereits bei der Planung, beim Bau und Betrieb der Neuen Messe München wurden zahlreiche Aspekte des Klimaschutzes berücksichtigt. Mit dem Einsatz innovativer Umwelt-Technologien möchte die Messe München ihr ökologisch Engagement und ihr Verständnis von einem verantwortlichen Unternehmen unterstreichen.
So sind die Hallen unter Energiespargesichtspunkten konzipiert und beim Bau wurde in erheblichem Umfang Holz verwendet. Als bislang einziges Messegelände verfügt die Neue Messe München zudem über eine der größten Photovoltaik-Dachanlagen der Welt. Die Bemühungen der Messe München sind aber nicht nur oberirdisch zu sehen, auch die Kanalisation ist in dem Gesamtkonzept berücksichtigt. Das Regenwasser wird über ein weitverzweigtes Versickerungssystem – ein „Rigolen-System“ – direkt dem Grundwasser zugeführt. Eine umweltgerechte Abfalltrennung und Abfallverwertung ist selbstverständlich. All diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass die Neue Messe München als erste Messeeinrichtung weltweit mit dem Zertifikat „Energieeffizientes Unternehmen“ vom TÜV SÜD ausgezeichnet wurde.








Messe München GmbH