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Sportartikel-News/-Pressemitteilung

05.09.2008

Für Muskelspiele unentbehrlich – molekularer Kraftsensor steuert Muskelaufbau

Den Olympioniken in Peking dürfte während der Wettkämpfe eine andere Frage durch den Kopf gegangen sein als die nach der molekularen Funktion und Regulation ihrer Muskeln. Weit mehr dürfte die Sportler beschäftigt haben, ob Training und Muskelaufbau optimal waren. Doch wie misst der Muskel die mechanische Belastung während des Trainings und „merkt“, dass er mehr leisten muss? Diesen Mechanismus hat nun ein interdisziplinäres Forscherteam von der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Göttinger Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Zusammenarbeit mit dem King’s College London (England) entschlüsselt. Wie die Wissenschaftler herausfanden, wirkt ein Protein im Muskel als Kraftsensor. Wird dieser bei Muskelspannung aktiviert, löst er die Herstellung neuer Muskelbausteine im Zellkern aus.
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Puchner und Gaub / LMU München: Muskelprotein auf der Streckbank: Wird die Titinkinase gedehnt, öffnet sich die Bindungstasche, ermöglicht das Andocken eines kleinen ATP-Moleküls und löst ein chemisches Signal aus, das Aufbau und Reparatur des Muskels steuert.
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