Die Erfolge von Stöckli lassen auch in dieser Saison wieder aufhorchen. Das kleine Stöckli-Team stellt dieses Jahr nicht nur eine Weltmeisterin im Riesenslalom, sondern auch einen Doppelweltmeister bei den Junioren und den Weltmeister im Skicross.
Nach vier Silbermedaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften kam für die "ewige Zweite", wie Tina Maze bereits von der Presse genannt wurde, an der diesjährigen WM endlich die Erlösung. Der Sieg im Riesenslalom bescherte nicht nur der Slowenin Freudentränen, sondern brachte auch ihrem Skiausrüster Stöckli den ersten alpinen WM-Titel ein.
Überraschend ist die Goldmedaille nicht, bemerkenswert aber schon. Seit 1994 ist Stöckli mit einem kleinen Rennteam im Weltcup vertreten. Als einziges Schweizer Team kämpft Stöckli einen bescheidenen Kampf gegen Weltmarken, welche ein Vielfaches in Topfahrer investieren.
Stöckli versucht, vor allem junge Fahrer zu binden. Sind diese erst einmal von den Topprodukten überzeugt, entwickelt sich meist eine langfristige Partnerschaft. Die Strategie geht auf. Gleich mehrere internationale Stöckli-Junioren konnten diese Saison Erfolge verzeichnen. So wurde der Slowene Bostjan Kline zweifacher Weltmeister an der Junioren-WM in Crans-Montana. Bei den Damen holte die Schweizer Nachwuchshoffnung Andrea Thürler eine Silbermedaille in der Super Kombination.
Auch in der jungen Disziplin Skicross sah Stöckli von Anfang an Potential. Nach zwei Olympiasiegen in Vancouver im letzten Jahr, holte der Schweizer Ausrüster mit seinem kanadischen Shootingstar, Christopher 'Chris' Del Bosco, in dieser Saison den Weltmeistertitel, diverse Weltcupsiege sowie eine Silbermedaille bei den legendären Winter X Games.
Internationale Erfolge sind für Stöckli fast ebenso wichtig wie jene im eigenen Land, denn 40% der Ski verkauft Stöckli im Ausland. Von den Erfolgen profitiert auch der Verkauf. Dies zeigt die Tatsache, dass das Modell Laser SX, der "Gewinnerski" von Olympiasieger Mike Schmid, zu den bestverkauften Stöckli-Ski aller Zeiten gehört.
Wertvolles Know-How aus dem Rennsport fliesst immer wieder in die Entwicklungen neuer Modelle ein und gewährleistet stetigen Fortschritt und Ideen für Innovationen.








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