Martin Fleig macht im August die ersten Sitzversuche im generativ gefertigten Skischlitten. Er kniet in einem an seine Anatomie angepassten Polster im Skischlitten - so soll eine möglichst optimale Kraftübertragung auf die Skier gewährleistet werden, die bei diesen ersten Tests im Sommer durch Rollski ersetzt wurden.
Der Skischlitten aus Polyamid 12 muss sehr unterschiedliche Kräfte aushalten: beim Abstoßen, beim Beschleunigen und beim "Wedeln". Martin Fleig versuchte, "auf dem Trockenen" möglichst viele Beanspruchungen auf den Prototypen nachzustellen.
An den Streben des Skischlittens sind Sensoren angebracht, die Daten zu den am Gerüst wirkenden Kräften ermitteln. Die Daten dienten als Grundlage für weitere Simulationen des Fraunhofer IWM, um einen zweiten Prototypen bauen zu können.





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