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30.01.2007

Der Body-Mass-Index (BMI)

Teil 1: Grundlegendes zum BMI

Der Body-Mass-Index (BMI) – bzw. Körpermasseindex (KMI) - zeigt an, ob das Körpergewicht eines Menschen zu seiner Größe passt und ob er genau die richtige Menge an Pfunden auf den Hüften hat. Als Normalgewicht wird der Gewichtsbereich bezeichnet, der bei einer bestimmten Körpergröße die höchste Lebenserwartung und folglich das geringste Risiko für Krankheiten bietet.



Der Body-Mass-Index berechnet sich wie folgt:

BMI = Körpergewicht in kg / Körperlänge im Quadrat in m²

Die Adipositas-Klassifikation der WHO nutzt den BMI zur Einschätzung des Körpergewichts

Aus dieser Formel ergeben sich verschiedene Kategorien, nämlich die Adipositas-Klassifikation der WHO.

Kategorie BMI [kg/m²]
Untergewicht < 18,5
Normalgewicht 18,5 - < 25
Übergewicht ≥ 25
Präadipositas 25 - < 30
Adipositas Grad I 30 - < 35

Adipositas Grad II

35 - 40
Adipositas Grad III > 40


Ebenso muss das Alter der Person berücksichtigt werden:

Alter [Jahre] BMI - Normalwert [kg/m²]
19 - 24 19 - 24
25 - 34 20 - 25
35 - 44 21 - 26
45 - 54 22 - 27
55 - 64 23 - 28
> 64 24 - 29

Der BMI kann ab einem Alter von 16 Jahren zur Diagnoseerstellung angewendet. Bei Kinder wird unter Zuhilfenahme von Bewertungskurven, den so genannten Altersperzentilen, eine Kategorisierung bezüglich Unter- oder Übergewicht vorgenommen. Da Männer naturgemäß einen höheren Anteil an Muskelmasse besitzen als Frauen, ist die BMI Grenzen etwas nach oben verschoben und beträgt bei normalgewichtige Männer 20-25 und Frauen 19-24. Das Übergewicht wird hauptsächlich durch den vorhandenen Fettanteil bestimmt.

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