Die Leistungsdiagnostik dient zur Feststellung der individuellen Leistungsfähigkeit eines Athleten. Sie sollte Bestandteil in der Trainingsplanung eines jeden Leistungssportlers sein und regelmäßig wiederholt werden. Um die Leistungsfähigkeit eines Sportlers zu bestimmen, gibt es folgende Möglichkeiten: den Laktatleistungstest, die Spiroergometrie, den Conconi-Test und der Polar OwnZone-Test, um nur einige zu nennen.
Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Laktatleistungstest, eine sehr effektive Methode, um die Leistungsfähigkeit eines Athleten zu ermitteln.
Der Laktattest ist ein individueller Test zur Ermittlung der Ausdauerleistungsfähigkeit des Probanden. Bei diesem wird auf einem Ergometer (Laufband, Rad-, Ruder-, Kanuergometer u.s.w.) ein Test mit stufenförmig ansteigender Belastung absolviert. Die Dauer einer Stufe sollte zwischen 2 und 6 Minuten. liegen. Die stufenweise Erhöhung der Geschwindigkeit (0,2-0,5 m/s) oder der Leistung (10-50 Watt) des Ergometers erfolgt nach einem festgelegten Betrag, bis die individuelle Maximalleistung des Probanden erreicht wird.
Die genauen Parameter für den Stufentest werden zuvor vom Versuchsleiter in einem Belastungsprotokoll festgelegt, z.B. bei Radfahrern auf einem Radergometer 100-30-4. Dies bedeutet, dass der Stufentest bei einer Leistung von 100 Watt beginnt und alle 4 min um 30 Watt erhöht wird.
Vor Beginn des Tests, am Ende einer jeden Stufe und nach Testende werden standardmäßig Herzfrequenz und Blutlaktat gemessen und protokolliert. Aus den ermittelten Parametern wird dann die Laktatleistungskurve generiert (siehe Bild).
Für weitere Informationen zur Laktatleistungsdiagnostik empfehlen wir das Buch Leistungsdiagnostik: Der Laktatleistungstest von Stefan Schurr.




Die spoteo-Redaktion
Zu den Werten: Die grüne Kurve kennzeichnet die Laktatwerte. Die lila Kurve kennzeichnet die Herzfrequenzen. Die fängt bei dem Beispiel bei 100 Schlägen/Minute an.
Soweit ich weiß, sind das (bis auf den Fehler rechts in der Achse) echte Messwerte eines Stufentests. Hier hatte der Sportler etwa Pulswerte bis 170 Schläge/Minute erreicht.
Vielleicht ist es etwas schwer zu erkennen.
admin
Ich verstehe zwei Dinge nicht:
1) die Einheit "1/s", also "Schläge pro Sekunde".
Ich kenne beim Puls nur "pro Minute".
2) Die Werte:
170 Schläge pro Sekunde sind ganz schön beeindruckend, mE Herzflimmern
Wenn Einheit falsch gewählt wäre, wären wiederum 18/min recht wenig, das geht gegen Scheintod.