Die primäre Mission von POC besteht nicht nur in der Herstellung von stylishen Produkten, sondern vor allem auch darin, neue Sicherheitstechniken zu entwickeln und voranzutreiben. Dies geschieht in erster Linie im firmeneigenen Labor "POC Lab". Hier wurde in Zusammenarbeit mit dem Royal Institute of Technology und dem Karolinska Institute of Schweden die neue MIPS Technologie (Multi-directional Impact Protection System) entwickelt.
Die umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchungen belegen, dass der Kopf bei den meisten Stürzen seitlich und nicht frontal aufprallt. Herkömmliche Testverfahren prüfen den Schutz des Helms jedoch nur bei vertikalem Aufschlag im 90 Grad Winkel. In der Praxis ist es so, dass der Aufprall eigentlich immer im schrägen Winkel erfolgt. Die folgende Erschütterung bewirkt eine Rotation im Kopf und kann schwerwiegende Schädigungen des Hirns zur Folge haben.
Um diese Gefahr zu minimieren, wurde die MIPS Technologie entwickelt: Eine zusätzliche Schicht aus Teflon, die zwischen den beiden Helmschalen eingearbeitet ist, bewirkt, dass sich diese bei einem seitlichen Aufprall gegeneinander verschieben. Dadurch werden 45% der Kräfte absorbiert, die sonst direkt auf das Gehirn einwirken würden.
Die MIPS Technologie wird in den nächsten Jahren bei vielen namhaften Herstellern von Ski-, Snowboard- und Bikehelmen auftauchen, für ein Jahr (SS10 und FW10/11) besitzt jedoch nur POC die exklusiven Verwendungsrechte. Erstmals wird die MIPS Technologie in der Frühling-Sommer Kollektion 2010 in Bikehelmen verwendet: Der Cortex DH Helm integriert das System und gewährleisten optimalen Schutz im Falle eines Sturzes. Auf der Eurobike 2009 wurde die MIPS Technologie bereits mit dem begehrten Eurobike Award 2009 ausgezeichnet.









POC Sweden AB