Das Yeti/Fox-Factory Team ist in der Downhill-Szene eine Institution. Die amerikanische Kult-Schmiede hat mit ihrer Downhill-Mannschaft schon viele berühmte Fahrer hervorgebracht. Die aktuellen Fahrer um Jared Graves sind absolute Weltspitze. Jetzt fahren sie Schwalbe und seit dem ersten Weltcup in Südafrika Anfang 2009 auch Wicked Will und Dirty Dan.
Wicked Will heißt der neue Reifen für trockene Untergründe. Der Nachfolger des Al Mighty hat einen sehr geringen Rollwiderstand. „Wir haben ihn für die Jagd nach Bestzeiten optimiert“, sagt Michael Kull vom Schwalbe Marketing. Dennoch ist der Seitenhalt von Wicked Will enorm: Die stark ausgeprägten Außenstollen und die speziell für den Grenzbereich entwickelten, seitlich ausgestellten Curve-Claws beißen sich fest in den Untergrund und ermöglichen extreme Schräglagen in der Kurve.
Dirty Dan dagegen ist der Spezialist für tiefe und matschige Böden. Das überarbeitete, geradezu klebrige Gooey Gluey-Compound hat einen geringeren Verschleiß als sein Vorgänger. Diese neue Gummimischung war voriges Jahr noch den Team-Fahrern vorbehalten, jetzt ersetzt sie komplett die bisherige Gooey Gluey-Mischung.
Diesem Grip vertrauen zum Beispiel der elffache Deutsche Downhill-Meister Marcus Klausmann, die Teams Scott11 und Solid im Downhill-Worldcup.
Downhill-Team Yeti/Fox-Factory jetzt auf Schwalbe
Schwalbe ist bereits seit Jahren in der Freeride- und Downhillszene aktiv. Seit Anfang 2009 unterstützt der Reichshofer Reifenspezialist das internationale Yeti/Fox-Factory Team. Zurzeit steht das Werksteam des Bike-Herstellers aus Colorado auf Rang zwei der UCI-Weltrangliste. Yeti wurde bereits in den 80er Jahren gegründet und produziert ausschließlich in den USA. „Durch die Zusammenarbeit mit diesem Weltklasseteam sichern wir uns eine dauerhafte Präsenz auf höchstem Niveau“, erläutert Michael Kull.
Auch viele andere Downhiller fahren auf Schwalbe ab. „Nicht nur der elffache Deutsche Meister Marcus Klausmann und die Deutsche Meisterin Antje Kramer haben Schwalbereifen aufgezogen, sondern auch rund die Hälfte der Fahrer im IXS-Cup“, schätzt Kull, der selbst auch Wettkämpfe fährt.
Downhill rollt aus der Nische
Was in den 90ern ein Nischenmarkt war, ist heute ein breiter Trend. „Downhill ist keine Eintagsfliege, sondern seit gut 15 Jahren stetig gewachsen. In den letzten zwei, drei Jahren gab es noch einmal einen ordentlichen Schub“, erläutert Michael Kull. Das belegen eindrucksvolle Zahlen: Der IXS-Cup - eine Art Bundesliga - zählt oft 500 Starter und Events wie das „Dirt-Masters“ in Winterberg ziehen rund 30.000 Zuschauer.
Wicked Will und Dirty Dan sind im Fahrradfachhandel erhältlich und kosten 52 Euro.









Schwalbe - Ralf Bohle GmbH

