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09.07.2019
Laufbekleidung
Icebreaker Merino: eine erneuerbare und nachhaltige Alternative

Unvermutete Ursache für Umweltbelastung durch Plastik

Einwegplastik ist die offensichtlichste Ursache für die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikmüll. Jedoch sind wir uns über den größten Übeltäter vielleicht gar nicht bewusst: unsere Kleidung. Über 35% der prognostizierten 1,5 Millionen Tonnen Mikroplastik, das sich in den Weltmeeren befindet, stammt von Synthetikkleidung. Noch besorgniserregender ist, dass das Mikroplastik aus unserer Kleidung so winzig ist, dass es mit dem bloßen Auge nicht erkennbar ist und als solches von Meereslebewesen aufgenommen wird. Spuren von Mikrofasern sind bereits in unserer Nahrungskette erkennbar.

Die neuseeländische Marke Icebreaker ist davon überzeugt, dass in der Natur die Lösungen liegen und entwickelt seit über 24 Jahren Kleidung aus Naturfasern im Gegensatz zu Kunstfasern. Naturfasern sind nicht nur erneuerbar und nachhaltig, sie sind auch deshalb eine bessere Alternative zu Synthetik, weil sich beim Wäschewaschen keine synthetischen Mikrofasern im Wasser lösen.

Unvermutete Ursache fr Umweltbelastung durch Plastik: unsere Kleidung

Bis zu 700.000 synthetische Mikrofasern können sich pro Wäsche lösen und unsere Wasserwege verschmutzen. Je mehr uns über das Ausmaß der Plastikverschmutzung bekannt wird, desto dringender wird der Bedarf, weitere Erkenntnisse zu gewinnen und unser Bewusstsein für das Problem zu schärfen.

Icebreaker glaubt, dass wir alle Triebkräfte für den Wandel sein können und auf der Basis von mehr Informationen und Forschung die Chance haben, die weitere Verschmutzung unseres Planeten durch Plastikmüll zu reduzieren. Seit Juni dieses Jahres macht Icebreaker gemeinsam mit dem Langstreckenschwimmer Ben Lecomte auf die Meeresverschmutzung durch Plastik aufmerksam machen und die Erforschung der Auswirkungen von synthetischen Fasern auf unsere Umwelt unterstützen.  Move to Natural ist eine Plattform, die es Nutzern erlaubt, auf Themen aufmerksam zu machen, von denen andere lernen können. Progressive Vordenker und Betreiber des Wandels stellen einige der größten Umweltkrisen, denen sich die Welt gegenübergestellt sieht, ins Rampenlicht und geben der Gesellschaft die Chance, Teil der Lösung zu werden und wesentliche Veränderungen voranzutreiben.

Move to Natural und The Vortex Swim starteten im Juni 2019 mit einer sagenhaften Durchquerung des Pazifischen Ozeans. Ben Lecomte wird eine Strecke von 300 Seemeilen durch den Plastikmüllstrudel schwimmen, um die 300 Millionen Tonnen Plastik zu veranschaulichen, die jedes Jahr produziert werden. Der als Great Pacific Garbage Patch bekannte Müllstrudel weist die höchste Konzentration von Meeresplastik in der Welt auf, von großem Treibgut über Plastiktüten bis zu mikroskopischen Teilchen und Fasern.

Die Crew wird den Strudel von Hawaii bis nach Kalifornien über einen dreimonatigen Zeitraum hinweg erforschen und dabei alle 30 bis 50 Meilen Proben entnehmen. Es handelt sich um die erste Expedition, die umfassende, einheitliche und hochauflösende Proben der Plastikverschmutzung und die ersten transpazifischen Daten liefern wird.

Chief Brand und Product Officer Carla Murphy erklärt: "Wir Menschen haben die Möglichkeit, Wandel voranzutreiben. Je mehr wir lernen, desto eher können wir handeln und positive Entscheidungen treffen. Menschen wie Ben sind nicht nur inspirierend, sie sind natürliche Vorreiter, die es uns ermöglichen, die Dinge besser zu verstehen und Teil des Wandels zu werden. Wir sind bestrebt, die Menschen stärker mit der Natur zu verbinden und sie dazu zu motivieren, natürliche Alternativen zu wählen."

Ben teilt die Leidenschaft von Icebreaker, den Status Quo und das Verständnis der Menschen über Plastik in Frage zu stellen. Durch Plastikmüll zu schwimmen macht keinen Spaß, meint er, doch nur so könne er Aufmerksamkeit erregen. Er möchte Teil der Lösung sein und dabei helfen, die Gesellschaft über natürliche Alternativen zu informieren.

"Mikrofasern sind ein zunehmendes Problem, weil sie für das Auge nicht sichtbar sind. Gleichzeitig wissen wir, dass sie überall sind. Über ihre Auswirkungen auf den menschlichen Körper ist bislang sehr wenig bekannt. Jedoch kennen wir die Hauptursache - nämlich die Kleidung, die wir waschen. Deshalb ist jede Alternative zu Synthetik, wie etwa ein Stoff aus Naturfasern, eine bessere Lösung." Wir alle müssen unser Verhalten ändern, doch dazu müssen wir das Problem zunächst verstehen.

Ben: "Ich möchte den Menschen nahe legen, dass die Lösung in den Händen von uns allen liegt. Wir können bessere Entscheidungen treffen und in unserem Alltag alternative Lösungen unterstützen. Je mehr Menschen diesen Zusammenhang verstehen, desto mehr können die richtige Wahl treffen. Es stimmt schon, wenn man sagt, dass es nicht einen Menschen braucht, der alles perfekt macht, sondern Millionen, die es nicht ganz perfekt machen."

Um am Puls der Expedition und Teil der Bewegung zu sein, schafft Icebreaker eine Plattform zur Kommunikation und Beteiligung, die es Verbrauchern erlaubt, sich der Bewegung "Move to Natural" anzuschließen. Verbraucher können der Initiative auf verschiedenen Wegen folgen und sich beteiligen:

  • Erfahre mehr und verfolge Bens Fortschritt unter movetonatural.com
  • Sende deine Botschaft der Unterstützung aus und verbreite die Forschungserkenntnisse über Plastikmüll auf sozialen Medien unter Verwendung der Hashtags #thevortexswim #movetonatural.
  • Handle. 100% des Plastiks im Ozean, einschließlich der Mikrofasern aus Kleidung, stammt von uns. Wir tragen die gemeinsame Verantwortung. Es ist an der Zeit, dass wir uns zum Wandel bekennen. Halte Ausschau für die Verbraucherkampagne, die im August startet.
  • Unterstütze die Crew im September, indem du eine Mütze und ein 100% Merino T-Shirt aus der Limited-Edition-Serie Icebreaker x The Vortex Swim trägst. Ein Teil der Erlöse fließt in die Erforschung von Plastikmüll im Pazifischen Ozean.

 

 

Über Vortex Swim

Der Vortex Swim startet in Hawaii am 8. Juni 2019, dem Tag des Meeres, und endet in Kalifornien Anfang September 2019.Das Icebreaker Vortex Crew T-Shirt und die Mütze sind auf Icebreaker.com, in Icebreaker-Geschäften und in ausgewählten Einzelhandelsgeschäften ab September erhältlich. Der Vortex Swim ist nach dem kreisförmigen Areal, oder Vortex, benannt, das sich im Nordpazifik bewegt. Vier große Meeresströmungen bilden Strudel, in denen sich Plastikmüll sammelt. Im Rahmen einer erstmaligen Expedition sammeln Ben und die Vortex Crew eine einheitliche Reihe von Meeresproben von Japan bis nach Kalifornien, um sie auf Mikroplastik und Mikrofasern im Pazifischen Ozean hin zu untersuchen. Sie werden innerhalb von 15 Monaten rund 200 Mal mit dem gleichen Boot und der gleichen Ausrüstung Proben entnehmen. 97 Proben wurden während der "Schwimm-Expedition" von Japan nach Hawaii gesammelt, wobei weitere 100 während des Vortex Swim geplant sind. Die Vortex Crew wird täglich Proben entnehmen, um einer Reihe von wissenschaftlichen Organisationen Daten über die Plastikverschmutzung bereitzustellen. Dazu gehört: Das Anbringen von Sensoren an größerem Plastikmüll, um dessen Fortbewegung in den Meeresströmungen zu verfolgen. Die Beobachtung von Meereslebewesen 13 von Mikroorganismen bis zu großen Meerestieren 13 und ihrer Interaktion mit dem Plastikmüll. Das Filtern von Mikroplastik und Mikrofasern, die für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar sind, sich jedoch negativ auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt auswirken könnten. Weil sich das Unterstützungsschiff mit der Geschwindigkeit eines Schwimmers fortbewegt, können Proben gesammelt werden, die bei normalen Meeresüberfahrten für Wissenschaftler außer Reichweite sind.

Über Ben Lecomte

Ben Lecomte war der erste Mensch, der 1998 den Atlantischen Ozean ohne Kickboard durchschwamm, um die Krebsforschung zum Andenken an seinen Vater zu unterstützen. Er war der erste Mensch, der 2018 versuchte, den Pazifischen Ozean zu durchschwimmen, um auf Plastikmüll aufmerksam zu machen. Das Unterfangen nannte sich The Swim. Schockiert über die Menge an Müll und Mikroplastik, die er und seine Crew während der sechsmonatigen Expedition fanden, waren sie inspiriert, etwas gegen den Zustand der Meere zu tun und die Gesellschaft davon zu überzeugen, Einwegplastik zu verbannen. Darüber hinaus fühlte er sich angespornt, den Vortex weiter zu erforschen. Ben versucht nunmehr, 300 Seemeilen durch den Müllstrudel zu schwimmen, der als Great Pacific Garbage Patch bekannt ist.

Über Icebreaker

Icebreaker wurde von Jeremy Moon im Jahr 1995 in Neuseeland gegründet. Das Unternehmen leistete auf dem Gebiet der ethischen und nachhaltigen Produktion von natürlicher Performance-Bekleidung Pionierarbeit. Mittlerweile hat sich Icebreaker der VF Corporation angeschlossen. Das Unternehmen stellt weiterhin den Status Quo in Frage, indem es natürliche, transparente und verantwortungsbewusste Geschäftsmethoden verfechtet. Icebreaker veröffentlichte seinen Transparency Report im Jahr 2018 und 2019 und war infolgedessen eine der wenigen Marken, die im Tearfund Ethical Fashion Report zwei Jahre in Folge ein A+ Rating erhielten. Dabei schneidet Icebreaker in allen Bereichen und entlang seiner gesamten Lieferkette bestens ab, einschließlich der Überprüfung der Unternehmenspolitik, Nachverfolgbarkeit, Transparenz, Lieferantenbeziehungen und Arbeitnehmerrechte. Fortschritt liegt in der Natur des Unternehmens und als solches konzentriert sich Icebreaker weiterhin auf natürliche Innovationen und die Entwicklung natürlicher Alternativen. Zu den Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens gehört, das restliche Synthetik in seiner Produktkollektion bis 2023 zu ersetzen oder wiederzuverwenden. Icebreaker sucht in der Natur nach Lösungen und innovativen Wegen, mit weniger mehr zu tun. Indem wir das nutzen, was die Natur zur Verfügung stellt, und uns die Natur zum Vorbild machen, ermöglichen wir es Verbrauchern, sich dem Wandel hin zur Natur anzuschließen, um die Erde für zukünftige Generationen zu erhalten. Icebreaker wird in mehr als 5.000 Geschäften in 50 Ländern über Icebreaker-Geschäfte, Einzelhandels- und E-Commerce-Plattformen verkauft.

Unvermutete Ursache für Umweltbelastung durch Plastik als PDF-Datei

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