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Sportartikel-News/-Pressemitteilung

06.08.2014
E-Bike/Pedelec
Höher, breiter, komfortabler: Die neue Dreirad-Generation für 2015 von HP Velotechnik setzt Maßstäbe

HP Velotechnik präsentiert das Scorpion plus 26 Liegedreirad: Als E-Trike erstmals mit einem Rückwärtsgang

"Und wie setze ich mich da rein?" Fast jeder, der zum ersten Mal vor einem Liegedreirad steht, stellt genau diese Frage. Und viele fügen gleich hinzu: "Im Stadtverkehr wäre mir das zu tief." Beim neuen "Scorpion plus 26" sind solche Diskussionen passé. Der Fahrer steigt einfach von vorne völlig intuitiv ein und schwebt über den Dingen. Möglich wird das durch den kräftig gewachsenen Rahmen. Entspannte 57 Zentimeter Sitzhöhe waren für Räder dieser Bauart bisher nicht denkbar. Wie viel elf Zentimeter in der Dreier-Klasse ausmachen, gemessen an den bisherigen Modellen von HP Velotechnik, können Besucher der Eurobike (26. - 30.August) am Stand im Foyer West (FW-300) oder gleich bei einer Testfahrt erleben (Freigelände Ost, Stand FG0-109).

Scorpion plus 26 Trike und E-Trike Action 2015 von HP Velotechnik

Herzstück des Trikes mit dem SUV-Gen ist der komplett neu konzipierte Rahmen. Dabei haben die Entwickler das physikalisch fast Unmögliche geschafft, wie Daniel Pulvermüller, Geschäftsführer und Leiter der Konstruktionsabteilung, sagt: "Wir wollten ein hohes Mehrspurfahrzeug bauen, das dennoch ein Maximum an Kippstabilität aufweist. Das Scorpion plus wird eine solide Plattform für universelle Anwendungen sein - ein echtes Sports Utility Vehicle eben."

Auf den ersten Blick ist der Rahmen im Vergleich zu den Vorgängern um jeweils rund zehn Zentimeter in Höhe und Breite gewachsen. Der entscheidende konstruktive Kniff, so Pulvermüller, offenbare sich erst bei genauerem Hinschauen: Im Vergleich zu sportiven Mitgliedern der "Scorpion"-Familie wie "Enduro" oder "S-Pedelec" rückt in der "Generation Plus" die Sitzkante scheinbar nach vorne an den Rahmenquerträger heran. Scheinbar, denn: Der Sitz wurde, bezogen auf die Gesamtkonstruktion, sogar noch weiter hinten positioniert. Das war notwendig zur Optimierung des Schwerpunktes, erst so gewinnt das hohe Vehikel seine beeindruckende Kippstabilität.

Um dennoch ein geschmeidiges Einsteigen zu ermöglichen, haben die Entwickler die Geometrie der Vorderradachse massiv verändert. Die beiden Trägerelemente des Hauptrahmens spannen sich nun kraftvoll weit nach vorne. Sie laden mit einer Bewegung wie weit sich öffnende Arme geradezu zum Hinsetzen ein. Auch Querlenker und Stabilisator-System wurden für das Komfortmodell radikal neu gedacht: Dem Linienverlauf des Rahmenquerträgers folgend sind sie weit nach hinten gebogen, wodurch die Konstruktion viel mehr Platz gewinnt zwischen Laufrad und Rahmen und so das entspannte Zusteigen ermöglicht. Extra-Plus bei der "Operation Komfort": Die zulässige maximale Zuladung ist von 140 auf 150 Kilogramm gestiegen.

Scorpion plus 26 E-Trike sahara-silber 2015 von HP Velotechnik

Größeres Fahrzeug für kleinere Fahrer

Das Verblüffendste am gewachsenen "Scorpion plus" aber ist: Die neue Geometrie ermöglicht nun auch erheblich kleineren Fahrern ab 1,49 Meter, sich locker in die stylischen Dreiräder zu schwingen und in die Pedale zu treten.

Bei all dem verleugnen die Fahrzeuge keinesfalls ihre klassischen Scorpion-Gene. Das Trike ist voll gefedert und setzt auf das bewährte McPherson-Fahrwerk der "Scorpion fs"-Reihe. Dank des patentierten Schnellfaltgelenks von HP Velotechnik ist es mit wenigen Handgriffen faltbar und passt mit den Maßen 81 x 91 x 99 cm (L x B x H) in fast jeden Autokofferraum. Dem Wachstum in die Höhe entspricht die gewonnene Bodenfreiheit des "Scorpion plus" von 16 cm - SUVtypisch bringt es, ohne dabei kippelig zu werden, reichlich Abstand zwischen sich und rauem Gelände.

Sportliche Fahrer werden möglicherweise anstelle des hohen Netzsitzes ErgoMesh HS plus den BodyLink-Sitz bevorzugen. Doch selbst mit diesem sportlichen Schalensitz schraubt sich der Komandosessel noch auf herausragende 43 Zentimeter. Das Abnehmen der mit drei Schnellspannern befestigten Sitze geht, so versichert der Hersteller, in Sekundenschnelle. Und mit dem neuen Sitzanschlag sei jetzt auch die Feinjustierung rigoros vereinfacht.

Scorpion plus 26 Trike magma-rot 2015 von HP Velotechnik

Elektro-Rad mit Rückwärtsgang

"Bei unserer Komfort-Offensive haben wir uns aber nicht allein auf die Abteilung Sitz beschränkt", stellt Paul Hollants klar, mit Pulvermüller Geschäftsführer von HP Velotechnik. Auch das "U" aus SUV habe man ernst genommen und kräftig an nützlichen Details für den Einsatz im Alltagsverkehr gefeilt. Spektakulärste Neuvorstellung ist der in Kooperation mit Premium-Zulieferer GO SWISSDRIVE entstanden Nabenmotor mit elektrischem Rückwärtsgang. Bei maximal 3 km/h können die Trikes ihren bauartbedingten Vorteil ausspielen: Standsicher wie sie sind, gehen Rangiermanöver ab sofort auf Knopfdruck und ohne Aussteigen.

Doch der Antrieb der Schweizer mit 250 W kann noch mehr: Die neue Fernbedienung ist direkt am Lenkergriff montiert. Alle Schaltvorgänge lassen sich per Daumen über Tastfelder steuern, und zwar intuitiv ohne hinschauen zu müssen.Wer dennoch den Blickkontakt sucht, findet sich auf dem neuen 3,2 Zoll großen Farbdisplay sofort zurecht. Die Kontrolleinheit ist höchst flexibel: Per Bluetooth-Schnittstelle lassen sich während der Fahrt eingehende Anrufe anzeigen.Wer Tourdaten auslesen will, holt sich die per App direkt aufs Handy. Und via USB-Verbindung (5 V bei 1 A) kann man Geräte wie ein Smartphone auch laden.

Scorpion plus 26 E-Trike Fernbedienung mit Farbdisplay 2015 von HP Velotechnik

Der Motor bietet individuelle Programmier-Optionen. Das Profil Start Power etwa schiebt beim Anfahren extra-kräftig los. Der neue Motor entwickelt laut Hersteller zudem "bei niedrigen Drehzahlen eine hohe Effizienz", sprich: Er kommt auch bei langsamer Fahrt mit viel Stromfluss nicht ins Stottern. Passend dazu: Der ebenfalls weiterentwickelte Li-Ion-Akku (36 V) hat mit 558 Wh satte 25 Prozent mehr Speicherkapazität. Die von HP Velotechnik angebotene Doppelherz-Option mit zwei Akkus schwerpunktgünstig unter dem Sitz ermöglicht Reichweiten bis zu 260 Kilometer.

Dabei zeige sich ein weiterer Vorteil der "Generation plus", hebt Hollants hervor: "Das gewachsene Chassis nutzen wir, um reichlich Platz für Gepäck zu schaffen."

Die Aufnahme am Heck verkraftet vier handelsübliche Taschen mit bis zu 50 Kilogramm Zuladung, ohne dass Akkus und Trinkflaschen in die Quere kommen. Und wer ganz sperrige Güter transportieren will, wird den "Scorpion" als willigen Lastesel schätzen lernen. Er darf ihm bedenkenlos einen Radanhänger anvertrauen, denn: Die beiden gelenkten Vorderrädern an der breiten Front stets im Blickfeld, ermöglichen dem Trike-Piloten sicher abzuschätzen, welchen Platzbedarf der angekoppelte Lastenträger entwickelt.

Handschmeichler und Bremslicht

Der große Scorpion zeigt seinen Charakter aber auch in den Details. Kleines Teil mit großer Wirkung ist die neue Handablage. Dazu Hollants: "Man muss kein radelnder Globetrotter sein, um schnell zu merken: Das abgestützte Polster unterhalb der Lenkergriffe ist ein echter Handschmeichler." Ergonomisch richtig justiert,werde damit das Cruisen durch die Landschaft noch lässiger als Autofahren mit Armablage auf der Mittelkonsole.

Die Handablage kann natürlich auch an sämtlichen anderen Modellen der hessischen Liegeradspezialisten verbaut werden. Dasselbe gilt für die Option "Bremslicht", ein dickes Plus im Bereich Sicherheit: In Kombination mit einer Lichtanlage mit SON-Nabendynamo geben Liegeradler damit dem nachfolgenden Verkehr unübersehbar ein Signal, sobald sie in die Bremsen greifen.

Die elegante Note des SUV-Trikes unterstreicht der neue Farbton Sahara-Silber. Alternativ ist das "Scorpion plus 26" in Magma-Rot verfügbar. Es ist von Januar 2015 an im Fachhandel ab 3.990,- Euro erhältlich. Die gewünschte Ausstattung, etwa als E-Trike, kann der Kunde wie bisher aus dem breit aufgestellten Baukastensystem wählen. Mit dem Premiummotor von GO SWISSDRIVE kostet das Rad 6.480,- Euro, mit dem optionalen 250-W-Motor von BIONX sinkt der Gesamtpreis auf 5.480,- Euro.

Über HP Velotechnik

Das 1993 von Paul Hollants und Daniel Pulvermüller gegründete Unternehmen HP Velotechnik OHG fertigt in der Manufaktur in Kriftel bei Frankfurt mit 30 Mitarbeitern (darunter vier Auszubildende) ca. 1700 Liegeräder pro Jahr und ist damit Marktführer in Europa. Die Räder werden einzeln von Hand nach Kundenbestellung gebaut und über Fahrradfachgeschäfte vertrieben. Dabei stehen die Zeichen auf Wachstum:Verkauft werden die Liegeräder in Deutschland und Europa; ein zunehmender Anteil wird in fernere Regionen wie USA, Australien oder Japan exportiert. HP Velotechnik hat 15 Liegeräder im Programm, die die gesamte Palette vom Alltagsrad bis zur Rennmaschine abdecken.Alle Modelle sind auf Wunsch mit leistungsstarken E-Motoren lieferbar. Zuletzt sorgten das bis 45 km/h schnelle "Scorpion fs 26 S-Pedelec" und das "Scorpion fs 26 Enduro" für Aufsehen, die 2012 bzw. 2013 mit dem renommierten Designpreis "Eurobike Award" ausgezeichnet wurden. Bereits als Schüler wurden die Firmengründer Hollants und Pulvermüller 1992 mit einem Kabinendreirad Bundessieger beim Wettbewerb JUTEC Jugend und Technik des Vereins Deutscher Ingenieure - Grundstein einer Entwicklung vom Garagenlabor hin zu einem der innovativsten Fahrradunternehmen Deutschlands. 2013 wurde HP Velotechnik vom Fahrrad-Branchenverband VSF zum wiederholten Mal als einer der drei besten Fahrradhersteller Deutschlands ausgezeichnet.

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Scorpion plus 26 Trike und E-Trike Action 2015 von HP Velotechnik
Scorpion plus 26 E-Trike sahara-silber 2015 von HP Velotechnik
Scorpion plus 26 E-Trike Fernbedienung mit Farbdisplay 2015 von HP Velotechnik
Scorpion plus 26 Trike magma-rot 2015 von HP Velotechnik

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