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Sportartikel-News/-Pressemitteilung

17.04.2007

Knochenhautentzündung erfolgreich vorbeugen bzw. behandeln

Das Schienbeinkanten-Syndrom (Knochenhautentzündung, Periostitis) ist der dritthäufigste Sportschaden bei Leichtathleten, vor allem bei Läufern. Darauf haben Dr. Sascha Bambach aus Homburg/Saar und seine Kollegen hingewiesen (Dtsch Zschr für Sportmed 57, 2006, 282). Hauptsächlich auf harten Böden treten starke Pronationsgeschwindigkeiten auf, was zum Schienbeinkanten-Syndrom führen kann. Eine mögliche Vorbeugemaßnahme ist die Verwendung von Laufschuhen, die mit speziellen Sohlen zur Pronationsverringerung ausgestattet sind (z.B. Anti-pronation dual density technology von IceBug).

Ist die Knochenhautentzündung diagnostiziert, muss der Sportler die Trainingsintensität an seine Möglichkeiten anpassen oder Fußfehlstellungen mit entsprechendem Schuhwerk oder Einlagen ausgleichen.

Die Ärtzezeitung zählt folgende Ursachen für das Auftreten von Periostitis (Knochenhautentzündung) auf:
  • Wechsel der Lauftechnik oder Wechsel des Bodenbelags im Frühjahr und Herbst
  • intensives Training auf hartem Belag
  • Sprungsportarten
  • intensives Lauftraining
  • Vorfußbelastung bei Vorfußläufern
  • vermehrte Fußaußenrotation oder Pronation
  • Spikes- oder Schuhwechsel
  • abrupte Belastungssteigerungen oder Änderungen im Trainingsregime
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